BREL KONZERT

Jacques Brel gilt als einer der größten und bedeutendsten Interpreten des französischsprachigen Chansons. Seine Geschichten erzählen von Alter, Liebe und Tod – dem Abschied in dem auch immer ein Neubeginn innewohnt.

Und Benjamin Vanyek – der muss, darf, soll, will einfach singen und gastiert deshalb mit seinem Brel Abend nach zweijähriger Pause im Bronski & Grünberg.

Brels direkte, poetische Sprache fesselt das Publikum unmittelbar. In den wunderbaren deutschen Fassungen von Werner Schneyder scheinen Brels Chansons noch intensiver und machen Räume zur eigenen Interpretation auf.

Auf einer phantastischen Reise, nähert sich Vanyek – der „Wiener Brel“ – diesem großen Werk unverschämt und sensibel. Musikalisch begleitet wird er von Alexander Jost am Klavier, von Nikolaus Messner am Cello und von Thomas Toppler am Schlagzeug.

http://www.bronski-gruenberg.at

23.05.2022 um 20 Uhr

(c) Tim Hüning

VANYEK MUSS SINGEN

Warum, fragen sie? Warum nicht, fragen wir!
Vanyek MUSS singen. Ein Naturgesetz! Quasi.
Ob er singen muss, weil es ihm schlicht und einfach in die Wiege gelegt wurde, oder ob es seine Mutter ihm vorschreibt, weil sie über die Jahre sage und schreibe 352 Euro in seine musikalische Bildung gesteckt hat, oder weil ihn das Bronski & Grünberg Theater mit allen Mitteln dazu zwingt… Fakt ist: er MUSS und er WIRD.

Begleitet von seinem Orchester (Klavier – Alexander Jost, Cello – Nikolaus Messner, Schlagzeug – Andreas Dauböck) und in einem bronskiesque spektakulären Stage-Design im Stile der 60er Jahre (Alina Helal), gibt Vanyek seine ikonischen, ironischen und poetischen Interpretationen von Liedern wie, Nancy Sinatra’s „Die Stiefel sind zum Wandern“, Shirley Bassey‘s „Diamanten sind für immer“, bis Aretha Franklin‘s „Ich wünsche mir so viel von dir“.

lustig, traurig, skurril, lustig, traurig, skurril, dramatisch

„Er singt wie ein Kaktus. Schön, aber AU! …oder besser: AU! Aber schön!“ – Julia Edtmeier (Langzeit-Fan)


Konzept/Idee Benjamin Vanyek und Fabian Alder

Gesang Benjamin Vanyek

Klavier Alexander Jost

Cello Nikolaus Messner

Schlagzeug Andreas Dauböck

Bühne Alina Helal

Kostüm Alicja Wochocz

TERMINE

TICKETS

http://www.bronski-gruenberg.at/

BREL

Theater Nestroyhof Hamakom

15.10 und 16.10. 2021 um 20 Uhr

tickets@hamakom.at

T: +43 1 8900314

Nestroyplatz 1, 1020 Wien

http://www.hamakom.at/brel

Benjamin Vanyek / BREL

Jacques Brel gilt als einer der größten und bedeutendsten Interpreten des französischsprachigen Chansons.

Seine Themen: Liebe und immer wieder Liebe, Tod, Verlust, Sehnsucht und die Ungerechtigkeit der Herrschenden.

Es sind bittere Anklagen und scharfe Attacken auf die Bourgeoisie, denn: „…dann sing ich ordinär von Bürgern und von Huren und anderen Scheißfiguren…“

Schmerzensmann“ (KurierBenjamin Vanyek singt die Lieder von Jacques Brel in deutschen Nachdichtungen und was und wie er will. 

„Le gaz“, „La valse a mille temps“, „Les bonbons“, „Mathilde“, „J’arrive“, „Amsterdam“ etc. 

Begleitet von Alexander Jost (Klavier), Nikolaus Messner (Cello) und Thomas Toppler (Schlagzeug). 

Ein dramatisches und lächerliches Rezital zwischen Somnambulie, Agonie, Lustspiel und Wahnsinn. 

(c) Apollonia T. Bitzan

Jedermann (stirbt)

„JEDERMANN (stirbt)“

von Ferdinand Schmalz

eine Produktion des ensemble UNPOP

Koproduktion mit Caravan – mobile Kulturprojekte

​Regie: Stephan Kasimir

Premiere: 19. August 2021 / 20.30 Uhr Kulturhauspark Dornbirn

Weitere Vorstellungen am 20. und 21. August im Kulturhauspark Dornbirn 20.30 Uhr

und am 26. 27. und 28. im Park des Gutshof Heidensand in Lustenau 20:30 Uhr

Bei Regen gibt es eine Indoor Variante für alle Termine im Freudenhaus Lustenau

http://www.unpop.at

Plakat: Lena Seeberger

Lonely Ballads Eins + Zwei

Uraufführung von Martin Gruber und aktionstheater ensemble

PREMIERE

Mi 16. Juni 2021, 19.30 Uhr, Uraufführung

Weitere Termine

Do 17. Juni 2021, Fr 18. Juni 2021, So 20. Juni 2021,

Mo 21. Juni 2021, 19.30 Uhr + Live-Stream aus der Dernière

WERK X / Oswaldgasse 35a, 1120 Wien

werk-x.at

aktionstheater.at

Die Pandemie hat auch die Mitglieder des aktionstheater ensemble auf sich selbst zurückgeworfen. Was am Ende bleibt, sind persönliche Bestandsaufnahmen.
In einem sprachlichen und physischen Parforceritt werden Angst-Themen, seien sie nun privater oder gesellschaftspolitischer Natur, manisch durchdekliniert. Jedoch das Nachdenken über Femizide, drohende Umweltkatastrophen, Wiederanstieg von Antisemitismus oder die eigene soziale Abstiegsangst gerät zum narzisstischen Seelenstriptease.

Umringt von Musiker*innen werden die Schauspieler*innen einzeln und nacheinander in die Mitte geworfen. Einsam sprechen sie davon, wie gut sie doch in ihren Singlewohnungen zurechtkommen. „Erst jetzt ist mir bewusst geworden, wie gut ich, trotz aller Wirrnisse, mit mir alleine klarkomme“, meint die eine. Sie feilt, wie alle anderen auch, an der Optimierung ihrer Solo-Karriere. Ein anderer, verlassen von seiner Partnerin und vorerst gescheitert an seinen profeministischen Idealen, arbeitet an einem funktionierenden Lebenskonzept … Jegliche Selbstbeteuerungen wollen aber nicht so recht gelingen.

Verzweifelt versuchen die Protagonist*innen in den beiden Teilen dieses Diptychons von Martin Gruber und seinem preisgekrönten aktionstheater ensemble gegen die Melancholie der einsamen Balladen anzukämpfen. Die Sprache versagt. Was an Hoffnung bleibt, mag hinter den Balladen verborgen sein.

Regie: Martin Gruber

Mit: Isabella Jeschke, Thomas Kolle, Tamara Stern, Benjamin Vanyek und Nadine Abado, Andreas Dauböck, Simon Gramberger, Kristian Musser, Joachim Rigler, Simon Scharinger

(c) Apollonia Theresa Bitzan